Sonntag, 5. Januar 2014

Finanzen, Dax und nicht Historie

Dax und andere wilde Tiere


Versuchen Sie bitte nicht mit folgenden Dax-Zahlen eigene Entscheidungen zu treffen. Die Hochfrequenz (Xetra-Dax) ist schneller.
Fragen Sie auch nicht Ihren Arzt oder Apotheker.
Der Dax verbuchte seit seiner Einführung 18 Gewinn- und 8 Verlustjahre.
Achten Sie auf die Schilder im Park: "Bürger schützt Eure Anlagen!"







































Noch eine Bemerkung zu dem beim letzten Mal eingestelltem

"Aktienmärkte weltweit, Ultimo 2013"

Ich halte alle relevanten Zahlen vom Ultimo 2013 fest, für eventuellen Vergleich mit Ultimo 2014.
Für den Jahresvergleich benötigt man möglichst ein volles Anlagejahr. Ein späterer Ein- oder Umstieg verzerrt das Ergebnis. Plant man also einen Wechsel oder einen Neueinstieg, sollte man ihn so früh wie möglich im Jahr machen, damit man dann auch im Vergleich den Erfolg sehen kann.
Somit kann man jeden einzelnen Fonds (mit Einzahlungen, Datum und Laufzeit) auf Gewinn und Verlust verfolgen.
Bei einem Fondswechsel wichtig, schriftliche Bestätigung der Fondsgesellschaft über die Fortsetzung, der eventuellen Abgeltungssteuerfreiheit des jeweiligen Fonds.
Jeder Kenner der Materie weiß was hiermit gemeint ist.
Es ist auch immer wichtig, die Gesetzesänderungen zu beachten. Im Zweifel konsultieren Sie Ihren Steuerberater.
In der Beschränktheit zeigt sich der wahre Meister.



Freitag, 3. Januar 2014

Frohes Neues Jahr, Happy New Year, Immigration


































Hier nochmal der endgültige Jahresabschluß 2013:


ausEuro am Sonntag



































 Bei Fragen oder für nähere Informationen wenden Sie sich gerne an mich.


Intermezzo

Alte Heimat, neue Heimat


In Bremerhaven, der früheren "Hauptstadt" der Auswanderungen, pflegt die Lokalzeitung, die Nordsee-Zeitung, eine jahrzehntealte Tradition: "Die Grussbrücke".
Hier findet man Grüsse und Berichte von Auswanderern aus aller Welt, überwiegend aus Nordamerika.

aus Nordsee-Zeitung 24.12.13

Es waren immer Notjahre, die die Menschen veranlassten, meist wenig freiwillig, die Heimat zu verlassen.
1848 z. B. Revolutionsgefahr, 1918 bis in die 20er und die 1950er nach den Kriegen.
Sie alle nahmen große Strapazen auf sich und gingen in eine ungewisse Zukunft. Es war seinerzeit oft eine Reise ohne Wiederkehr, unter Zurücklassung von Besitz und Aufgabe der Heimat.
Es fehlte die Sprache, was blieb war der Glaube, und auch die Erinnerung und das Heimweh. Man ließt es in und aus den Berichten der jährlichen Grußbrücke. Memories never die.
Man kann bei fast allen ein "kollektive" Erinnerung erkennen.
Der Mensch lebt an den Ufern seiner Vergangenheit.

aus Nordsee-Zeitung


Die Berichte der Grußbrücke werden jedoch weniger, die Alten sterben, was auch in vielen Briefen erwähnt wird, und die Jungen haben kein "Gedächtnis" mehr, sie haben das Internet.

Viel Erfolg für 2014 wünscht Euch Heinz.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Merry Christmas, Rio und Jahresabschluss

Vino, Steaks und Rio de Janeiro


In Callao habe ich den ersten "Überfall" unserer Volksgenossen vom Verein der Auslandsdeutschen erlebt. Irgendwann, hatten sie aus welchen Gründen auch immer Deutschland verlassen. Heute waren sie die "besseren" Deutschen. Sie "Heil Hitlerten" am lautesten. Für uns verwunderlich und ungewohnt.

Ab Valparaiso, Chile, erkannten wir die Vorteile der Einladungen von ausgewanderten Deutschen. Der köstliche chilenische Rotwein, Vino tinto, floss hier reichlich.
Wir labten uns am Wein und an den köstlichen Steaks. Lobten die Gastfreundschaft und lobten den Führer, den ich niemals erlebt habe, aber zur Freunde unserer Gastgeber, behauptete ich, "Ihm angeblich oft die Hand gedrückt zu haben." Er war ja so volksnah.
Wie sagte Großvater immer: "Zu deinem Vorteil kannst du alles sein, sogar katholisch."

Ich erlebte einen ersten leichten "Brand" von dem Genuss des Weines, der mich aus Angst für eine Weile abstinent werden ließ. Später holte ich jedoch alles nach.

Die meisten der nach Südamerika ausgewanderten Deutschen waren in Chile ansässig und hatten einen gewissen Wohlstand erreicht. Wir wurden herumgereicht und sahen außer diesen "echten" Deutschen nicht viel von Land und Leuten.

Aus "Die Bremen kehrt heim" von Hanns Tschira




































Kap Hoorn habe ich verschlafen.
Die Fahrensleute aus der Seglerzeit, die noch immer eine verfluchte Erinnerung ans Kap hatten, freuten sich, so problemlos dort herumzukommen. Einmal dem Teufel nicht ins Auge geblickt und ihm den Schwanz abgesegelt zu haben, wie man es nannte, wenn man es um das Kap herum geschafft hatte.

Das schönste, aber auch das lauteste Erlebnis war Rio de Janeiro, der Hafen mit der längsten Liegezeit.
Ich bummelte durch die Straßen, genoss das Leben und Treiben. Hier waren es die Brasilianer, die den Deutschen erkannten und mich an jeder Ecke, in jedem Cafe zu einem Kaffee einladen wollten. Brasilien des Land des Kaffees legte über Rio eine Glocke von Kaffeeduft. Er duftete besser, als er dann eine deutschen  Zunge mundete. Es gab nicht genug Zucker, um das unbekannte bittere zu übertönen. Vielleicht kannten wir auch gar nicht mehr den echten Geschmack von Kaffee. In Deutschland war er zu dieser Zeit schon ein rares Gut, da die Devisen knapp waren.

Mich verlaufen, eine meiner Spezilitäten, konnte ich mich in Rio nicht. Unser "Heiland", der Christus auf dem Berg, wies mir immer wieder den rechten Weg zum Hafen.


Im Hafen von Rio.

 

Aktuell - Finanzen

Hier der vorläufige Jahresabschluss, es wird sich jedoch zum Jahresende nicht mehr viel ändern.







Sonntag, 1. Dezember 2013

Aktuell

Zufallsfund Hamburger Abendblatt 26.11.13

Da hat der Fotograf gute Arbeit geleistet, zu schön, um es Ihnen vorzuenthalten.



Freitag, 29. November 2013

Äquator, Sternenhimmel und Gold

Links um die Ecke Kurs Süd über den Äquator nach Peru, nach Callao, dem Hafen von Lima, welches höher liegt, nicht direkt am Wasser. Jeder kennt Peru und Lima, jedoch kaum einer kennt die wichtige Anlaufstelle Callao.

Die Fahrt über den Äquator war enttäuschend. Kein Rumpeln, kein Pumpeln, dafür um so mehr Trallalla bei der Äquatortaufe.
Das Erlebnis wird keiner der Passagiere vergessen. Ich auch nicht.
Die Seife (Sahne) vom Neptun, das Rasieren mit dem Holzmesser, bei der Damen keine Spur von Zärtlichkeit. Unser Neptun-Matrose packte mit seinen Gehilfen kräftig zu. Mit viel Wasser aus dem stillen Ozean wurde nachgespült und das war gar nicht still.
Alles Inklusiv, "rasiert" wurden sie alle schon bei der Buchung.

Für die Besatzung war das mit der Äquatortaufe mehr pauschal.
Mein Taufname: "Hering". Hering gab es reichlich, reichte für die ganze Besatzung. Gerne hätte ich etwas Größeres gehabt, vielleicht: "Tümmler". Diese lustigen verspielten Gesellen, die uns häufig in Rudeln begleiteten.

Ein Wunder war der Sternenhimmel. Er war verwirrend anders. Erst später, in meiner navigatorischen Ausbildung, erklärte sich mir diese Welt.
Es gibt den nördlichen und den südlichen Sternenhimmel, auch hier übernimmt der Äquator die Teilung.

Sterne tauchen  auch auf etlichen Nationalflaggen auf. Australien u.a. hat sich sogar ein ganzes Sternbild, das "Kreuz des Südens" auf die Flagge geschrieben.
FLAGGE, sage bei der Seefahrt niemals Fahne. Den Fehler machte ich oft, weil wir bei der Hitlerjugend doch immer "Unsere Fahne flattert uns voran" gesungen hatten und es Fahne für mich hieß. Dafür bekam ich jedes Mal einen Anranzer.

Noch schlechter traf es mit einer Flagge unseren Matrosen Rehling, Sohn meines Bootmannes auf "Der Deutsche".
Vor meiner Zeit auf der "Bremen", wurde in New York versucht die Flagge von Bord zu stehlen. Das schöne neue Symbol, des schönen neuen Deutschen Reiches. Das verhinderten unsere Matrosen, sie schmissen die Lümmel von Bord und wurden dafür aus Berlin belobigt.
Rehling kam bei dem Handgemenge aber nicht ganz so glimpflich davon, er büßte seine Zähne ein. Als Ersatz spendierte der Führer eine neue echt goldene Kauleiste. Ungewohnt und verwunderlich anzusehen.
Auf jeden Fall war die Ehre, durch die Rettung eines bedruckten Lappens Baumwolle mit vollem Körpereinsatz, verteidigt worden.

Aktuell 26.11.13

Unser Regierung, die große Koalition, will etwas für die "Gemein(d)en" tun. Sie haben sich, allerdings nächtlicherweise, im "Willi-Brand-Haus" in Bonn im Dunkeln zusammengerauft.

Jetzt müssen sie die Hosen runterlassen.
Eine Backe wird rot bemalt, die andere schwarz mit etwas weiß-blau.
Man hat sich geeignet für vier Jahre (vielleicht) aus einem Loch zu sch....!

Montag, 18. November 2013

Koalitionsverhandlungen

Aktuelles für die Koalitionsverhandlungen

CDU-SPD Bonn/Berlin

Aus Daniel Frymanns "Wenn ich der Kaiser wäre"

Politische Wahrheiten und Notwendigkeiten


Über den Autor:

http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/ClassHeinrich/

Folgende Textstellen:

Seite 42/43

https://archive.org/stream/Frymann-Daniel-Wenn-ich-Kaiser-waer/FrymannDaniel-WennIchDerKaiserWaer-PolitischeWahrheitenUndNotwendigkeiten1913245S.ScanFraktur#page/n51/mode/2up

Seite 45

https://archive.org/stream/Frymann-Daniel-Wenn-ich-Kaiser-waer/FrymannDaniel-WennIchDerKaiserWaer-PolitischeWahrheitenUndNotwendigkeiten1913245S.ScanFraktur#page/n53/mode/2up

Seite 64-67, unten rechts bitte einmal blättern

https://archive.org/stream/Frymann-Daniel-Wenn-ich-Kaiser-waer/FrymannDaniel-WennIchDerKaiserWaer-PolitischeWahrheitenUndNotwendigkeiten1913245S.ScanFraktur#page/n73/mode/2up

Seite 118/119

https://archive.org/stream/Frymann-Daniel-Wenn-ich-Kaiser-waer/FrymannDaniel-WennIchDerKaiserWaer-PolitischeWahrheitenUndNotwendigkeiten1913245S.ScanFraktur#page/n127/mode/2up

Seite 161/162, bitte wieder blättern

https://archive.org/stream/Frymann-Daniel-Wenn-ich-Kaiser-waer/FrymannDaniel-WennIchDerKaiserWaer-PolitischeWahrheitenUndNotwendigkeiten1913245S.ScanFraktur#page/n169/mode/2up

Seite 186/187

https://archive.org/stream/Frymann-Daniel-Wenn-ich-Kaiser-waer/FrymannDaniel-WennIchDerKaiserWaer-PolitischeWahrheitenUndNotwendigkeiten1913245S.ScanFraktur#page/n195/mode/2up




















Mittwoch, 13. November 2013

Panama-Kanal; Nadelöhr & dicker Pott

Panama Kanal voraus!

Das erlöste uns kurzfristig von Brockmanns: "Den Fall hebbt wi all mol hat!", denn den Fall hatte er noch nicht.
Es wurde häufig der Spass gemacht, eine Geschichte zu erfinden, nur um zu hören "Den fall hebbt wi all mol hat!" und dann hinterher Brockmanns ähnliche Geschichte.

Den Panamakanal wollte keiner, auch die Freiwache, sich nicht entgehen lassen. Alle Passagiere hatten schon jede Aussichtsecke auf den Decks besetzt.
Wir hatten auf dem Arbeitsdeck jedoch einen Logenplätze.

Was für ein Duft in der Luft. Karibik mild.
Hier glaubte Kolumbus am Ziel seiner Reise nach Indien zu sein. Wir wussten es besser, aber auch nicht alles.
Große Debatte: Welcher Kanal ist länger? Der Panama-Kanal oder der Kaiser-Wilhelm-Kanal?
Ich wusste es wieder einmal besser. Kaiser-Wilhelm-Kanal auch Kiel-Kanal genannt, 98,6 km, Panama-Kanal 81,6 km. Wofür hatten ich meinen Velhagen und Klasing-Atlas? 

Viele Schiffe hatten sich vor Colón, dem Eingang vom Kanal, versammelt. Die Schleuse verursachte einen Stau.
Mir kam es vor, dass wir bevorzugt abgefertigt wurden. Wir waren ja auch eine Attraktion, waren das größte Schiff, das jemals durch den Kanal geschleust wurde.
Es war die große Preisfrage: Passen wir durch die Schleusen? Es hieß jetzt nicht, eine Hand breit Wasser unterm Kiel, sondern eine Hand breit Wasser auf zwischen Bordwand und Schleuse. Vielmehr war es dann auch wirklich nicht.

Als 1879 mit dem Bau des Kanals begonnen wurde, gab es noch keine Schiffe vom Kaliber der "Bremen". Der Kanal wurde unter großen Schwierigkeiten erst nach Jahrzenten vollendet. Die Malaria wütete unter den Arbeitern. Erst das verstärkte Aussetzen von "Guppies", dem Millionenfisch, der den Malaria-Mückenlarven zu Laibe rückte, schaffte Abhilfe. Die Bucht vor dem Kanal wurde nicht umsonst Golf-Mosquito genannt.

Wir waren im Kanal. In den Schleusen wurde es mit der Hand breit Luft kniffelig. Die kleinen Lokomotiven, die uns durch die Schleusen zogen, hatten solch einen Brocken noch nicht am Haken gehabt.
Im Gatúnsee dachten wir, wir wären schon "auf der anderen Seite der Welt", im Pazifik, da er nach der Enge des Kanals, wie das offene Meer wirkte. Er ist jedoch nur ein Zwischenstück, der eine Weile mit seiner Größe den Kanal ersetzt.

Bei Balboa hatten wir den Kanal geschafft und waren im Pazifik.



In der Schleuse, kaum Luft zu den Seiten.